Deutsch-Quickie

Verb nehmen (Teil 2)

 

Dialog:

 

Eva muss ihre Überstunden

abbauen und in Kurzarbeit gehen.

 

Chefin: Guten Morgen Frau Weber, nehmen Sie bitte Platz!

Eva: Vielen Dank.

Chefin: Ab morgen werden Sie Ihre Überstunden abbauen und danach in Kurzarbeit gehen!

Eva: Warum? Ich habe das aktuelle Projekt doch erst letzten Monat übernommen

und es gibt viel zu tun.

Chefin: Wenn die Krise vorbei ist, werde ich dafür sorgen, dass Sie das Projekt wieder in Angriff nehmen dürfen. Bis dahin müssen Sie sich bitte gedulden! Wir müssen momentan in Kauf nehmen, dass viele Unternehmen ihre Projekte einstellen.

Eva: Die Projekte unseres Großkunden auch?

Chefin: Von unserem Großkunden habe ich vernommen, dass er seine Mitarbeiter ebenso in Kurzarbeit schickt. In einer E-Mail an unsere Firma nimmt er Bezug auf die aktuell schwierige Wirtschaftslage und die Weltkrise.

Eva: Ich bin schockiert. Mir fehlen die Worte.

Chefin: Nehmen Sie das bitte nicht persönlich! Es ist mir wirklich nicht leichtgefallen, Ihnen das mitzuteilen.

Eva: Hm. Was soll ich denn zu Hause machen?

Chefin: Nehmen Sie sich zu Hause Zeit für sich und tun Sie sich etwas Gutes!

Eva: Gut, dann muss ich wohl oder übel meine Überstunden abbauen.

Aber ich nehme Sie beim Wort, dass Sie sich dafür einsetzen, dass ich das Projekt bald wieder in Angriff nehmen kann.

Chefin: Ich wünsche Ihnen alles Gute! Wir werden das als Team gemeinsam durchstehen und wir werden den Betrieb sobald als möglich wieder aufnehmen.

Eva: Vielen Dank und Ihnen auch alles Gute – und vielen Dank für Ihre Offenheit.

 

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