Deutsch-Quickie

Verb bringen (Teil 2)

Dialog: Paket zur Post bringen

Ella: Lucas hat mir gestern die Nachricht überbracht, dass er am Virus erkrankt ist.

 

Mutter: Wirklich? Ohje!

 

Ella: Ja, ich wollte gerade zu lernen anfangen, als er angerufen hat. Sein Anruf hat mich komplett durcheinandergebracht.

 

Mutter: Das bringt mich jetzt auch etwas durcheinander, muss ich sagen. Sollen wir ihm etwas zur Aufmunterung schicken? Was denkst du?

 

Ella: Ja, ich glaube, das wäre gut. Ich möchte heute ein Päckchen für ihn zur Post bringen, ein Päckchen mit Schokolade.

 

Situation: Ella kommt ins Wohnzimmer zurück.

 

Mutter: Und, hast du das Päckchen schon weggebracht?

 

Ella: Nein, ich war noch nicht bei der Post. Wir hatten kein Paketband mehr und deshalb konnte ich das Päckchen nicht verschicken. Ich bin zu unserer Nachbarin gegangen und habe mir ein Paketband von ihr ausgeliehen.

 

Mutter: Hast du das Paketband wieder zurückgebracht?

 

Ella: Ja klar, ich habe es wieder zurückgebracht. Du hast mir beigebracht, dass man alles, was man sich ausleiht, wieder zurückbringen muss.

 

Mutter: Ja, das hast du dir gut gemerkt, mein Kind. Mir fällt gerade ein, dass du das Päckchen gar nicht zur Post bringen kannst. Die Post verschickt keine Päckchen mehr. Die Post verschickt keine Post mehr wegen des Virus.

 

Ella: Was? Ich kann oder muss das Päckchen gar nicht zur Post bringen? Es wird nicht verschickt? Hm, was machen wir dann? Wollen wir ihm eine E-Mail schicken? Meinst du, wir können uns Mitgefühl mit einer E-Mail zum Ausdruck bringen?

 

Mutter: Ja, das hoffe ich.

 

Ella: Ok, lass uns eine E-Mail schreiben! Ich möchte ihn wieder ein bisschen zum Lachen bringen.

 

Mutter: Ich hoffe, dass es ihm bald wieder besser geht!

 

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